ANTISTRESS SCHLAFSET „cosmoVital“ mit Farday-Effekt

WIRKSAMKEITSSTUDIE betreffend „ANTISTRESS- SCHLAFSYSTEM“
im Rahmen der emp. Studie: „Elektrosmogin privaten Haushalten“ (1000 Hausbesuche)

Dr. med. Elisabeth Neusser: Wien
(Leiterin der empirischen Studie „Elektrosmog in privaten Haushalten- 1000 Hausbesuche“)
„Als Allgemeinmedizinerin bin ich für mehr Sicherheit und Schutz der Gesundheit auch
unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte:Aufgrund der Ergebnisse der Wirksamkeits-
studie benutze ich persönlich und empfehle das Schlafsystem „cosmoVITAL ® zur
Gesundheitsprophylaxe. Es reduziert nachweislich schlafplatztypische elektrische Felder.
Ein wissenschaftliches Prüfgutachten der Universität d. Bundeswehr München, Institut für
Radar- u. Mikrowellentechnik bestätigt seine physikalische Wirksamkeit.“ ANTISTRESS SCHLAFSET

Studienteilnehmerin: Karoline Anger: Wien
Ich bin 69 Jahre alt und am Morgen bin ich meist sehr müde und voll innerer Kälte. Mein schwaches Herz kann nicht viele Medikamente vertragen so empfahl mir mein Arzt das
„Cosmovital“ Schlafsystem zu versuchen.Ich konnte es nicht glauben, nach der dritten Nacht war es bereits viel besser am Morgen. Ich bin natürlich nicht wie 30, aber ich habe mehr Energie und vor allem: nicht so müde!  Ich bin wirklich glücklich über dieses neue Schlafsystem!

Studienteilnehmerin: Hanna Grundner : Salzburg
Ich leide seit langem unter Nervosität, Kopfschmerzen und Depressionen. Medikamente
halfen mir immer nur eine kurze Zeit. Ich wusste nicht, was ich tun sollte und war schon sehr verzweifelt. Und als mein Arzt sagte: Versuchen Sie das neue Schlafsystem, war ich etwas skeptisch mit dem neuen Ding im Bett.Aber nach einer Woche begann ich es zu mögen, weil es mir eine innere Ruhe wieder brachte und eine deutliche Schmerz-linderung.

Studienteilnehmerin Jutta Ungerbeck: Wien
Ich bin als Kellnerin tätig, muss sehr viel laufen und bin abends immer todmüde und kann
normalerweise immer gut einschlafen.In den letzten 6 Monaten hatte ich große Probleme
einzuschlafen. Ich habe viele Medikamente versucht, manchmal war es besser, aber ich
kann ja nicht mein ganzes Leben Tabletten nehmen! Mein Arzt empfahl mir das Institut für Wohn-Biologie, um meinen Schlafplatz zu überprüfen! Sie fanden starke Elektrische Felder rund um den Schlafplatz und so versuchte ich das „Cosmovital“ System. Es änderte sich nichts, eine Woche lang, aber danach umso deutlicher: Ich habe wirklich keine Schlafprobleme mehr. Ich fühle mich leichter – wie „angekommen“. Ich liebe „Cosmovital  und und kann nicht mehr ohne schlafen und habe es auch in meinem letzten Urlaub auf Madeira mitgenommen. Begeistert.

Studienteilnehmer Leo Schreder: Ternitz
Seit Mai Jahr hatte ich Probleme einzuschlafen, konnte mich nicht richtig entspannen und
und zu innerem Frieden kommen. Irgendwannversuchte ich einige Medikamente, aber nach Beendigung der Medikamente war es wie zuvor. Mein Arzt sagte, ich solle einen besonderes Gewebe versuchen, das elektrische Felderzu reduziert. Ich war sehr skeptisch, aber ich habe dieses „Cosmovital“ Schlafsystem in mein Bett gelegt und wirklich nach der dritten Nacht bis heute (seit 3 Jahren), ist es viel besser. Ich kann wirklich wieder entspannen und viel leichter einschlafen! Vielen Dank.

Studienteilnehmer Franziska Graf: Eisenstadt
Mein Job ist sehr hart und ich habe sehrviel Stress in der Arbeit, so kann ich auch nicht
wirklich abschalten während der Nachtzeit. Ich nehme keine Medikamente, das ist meine
Überzeugung. So versuchte ich einige Tees und andere gesunde Getränke, aber es hat nicht geholfen. Daher war ich sehr neugierigauf das „cosmovital.-Schlafset . Jetzt habe ich es zwei Jahre und es ist viel besser geworden. Ich habe mehr Energie für meine berufliche Tätigkeit im Büro. Ich bin sehr zufriedenmit „cosmovital“

Studienteilnehmer Franz Beckmann : Baden
Seit zwei Jahren bin ich pensioniert undplötzlich konnte ich nicht mehr schlafen sowie
früher: In der Nähe wurde eine neue Wohnanlage gebaut mit vielen Wohnungen und einem großen Transformator in der Nähe. Seit dieser Zeit war es schlimmer. Ich sprach mit meinem Arzt und er sagte, ich sollte dieses  „Cosmovital“ System für das Bett versuchen, weil ich keine Schlaftabletten mehr wollte. Und es war wie ein Wunder, nach   7 – 8 Nächten: Ich kann wirklich entspannen und schlafen viel besser als jemals zuvor. Ich kann es nur jedem empfehlen.

Dr. med. Thomas Freyschlag: Wien
„Ich nahm teil an der empirischen Studie“ Elektrosmog in privaten Haushalten- Wirksam –
keitsstudie eines neuen Schlafsystems mit besonderen physikalischen Eigenschaften“
Mehrere Patienten, ließen ihre Schlafplätze im Rahmen der Studie vom Institut für
Wohnbiologie betreffend elektrischeFelder überprüfen und konnten mit dem neuen
Schlafsystem „cosmoVITAL“ sehr positive Effekte erzielen“.

Studienteilnehmerin Margarete Kallinger: Wien.
Nach dem positiven Test und den gutenErfahrungen wollen wir auch für unser Wochen-
Endhaus noch zwei „Cosmovital“ SCHLAFSYSTEME haben. Es bedeutet für uns einfach
besser zu schlafen, nicht mehr dieseunruhige Beine und viel mehr Energie am Morgen.
Dank den Menschen, die sie dieses wunderbare Schlafsystem entwickelt haben.

Studienteilnehmer Erwin Kornthaler : Graz
Meine Tochter ist jetzt 10 Jahre alt und erwacht oft in der Nacht und sagte: „Papa, ich kann
nicht schlafen!“ Wir wussten nicht, was zu tun ist. Meine Frau sagte: keine Medikamente
für das Kind! Was sollen wir tun,was war der Grund dafür? Wir sprachen mit vielen
Leuten, und sie meinten, dass die Ursache auch elktrische Felder rund um den Schlafplatz sein könnten z.B. die elktrischen Leitungen in den Wänden, auch von den Nachbarwohnungen! Und unser Arzt schlug vor, das überprüfen zu lassen zu lassen. Wir haben dieses neue Schlafsystem mit „gemischten Gefühlen“getestet. Aber wirklich nach zwei (!) Nächten war es viel besser und bisheute ist das Problem nicht mehr aufgetaucht.
Unsere Tochter schläft die ganze Nacht durch! Die Leute sollten mehr wissen über die
Gefahren von Elektrosmog und vor allem wie einfach man sich davor schützen kann.

Auswahl von Einsendungen seit ca. 3 Jahren, Namen der Teilnehmer aus Datenschutzgründen geändert.

Österr. Institut für Wohnbiologie und Strahlenhygiene e.V.
info@wohnbiologie.org

Das ANTISTRESS-SCHLAFSET ist direkt erhältlich unter www.ankato.de DER Gesundheitsshop

Immunsystem stärken durch Aminosäuren – INSUMED BESTFORM

Schoko- oder Vanillegeschmack

Glutamin, Arginin und Carnitin sind Aminosäuren, die neben anderen Funktionen auch dazu dienen, das Immunsystem zu stimulieren, Infekten vorzubeugen bzw. diese schneller auszukurieren. Gerade diese Aminosäuren sind in der INSUMED BESTFORM in entsprechend hoher Dosierung enthalten. So beispielweise Arginin 4,1g/100g, Glutamin 8,5g/100g, Carnitin 1653mg/100g.

Zu den Aminosäuren im Einzelnen:
Glutamin
Glutamin  spielt im menschlichen Körper sowohl  für den  Muskelstoffwechsel als auch für das Im- munsystem eine wichtige Rolle. In der Muskulatur stellt Glutamin die am meisten vertretene Amino- säure dar und ist bei der Proteinspeicherung und Protein-synthese von Relevanz. Das Immun-system benötigt für die Neubildung von Abwehr-zellen Glutamin. Die Versorgung sollte eigentlich kein Problem darstellen, weil Glutamin eine nicht essentielle Aminosäure ist,   d.h. vom Körper selbst hergestellt werden kann. Anders als unsere Muskulatur können unser Gehirn und unser Immunsystem jedoch Glutamin nicht selbst bilden. Gehirn und Immunsystem sind also auf die Glutaminzufuhr von außen angewiesen.

Glutamin und Immunsystem:
Bei intensiver körperlicher Beanspruchung sinkt der Glutaminspiegel  in der Muskulatur deutlich ab. Da unser Immunsystem wie vorstehend dargestellt auf eine Glutaminzufuhr von außen angewiesen ist, wirkt sich ein verringerter Glutaminspiegel natürlich auch auf unser Immunsystem negativ aus. Dies erklärt auch, warum Spitzensportler nach großer körperlicher  Beanspruchung, insbesondere nach intensiven Trainings-  oder Wettkampf-phasen, mit Erkältungen zu kämpfen haben. Glutamin bezeichnet man deshalb auch als zustands-essentielle Aminosäure.

Glutamin und Gehirn:
Ein Teil des im Plasma vorliegenden Glutamins wird im Gehirn in Glutaminsäure verwandelt, die dort in erster Linie als Brennstoff dient. Glutaminsäure hat außerdem die Fähigkeit, überschüssiges Ammoniak aufzunehmen. Durch die Entfernung dieses Zellgiftes wird eine Einschränkung der Gehirnfunktion vermieden, die Konzentrations-fähigkeit gesteigert und das Lang- und Kurzzeitgedächtnis verbessert. Eine ausreichende Proteinzufuhr ist darum nicht nur wegen der  Versorgung der  Muskulatur,  sondern vor allem auch für die optimale Funktion von Immunsystem und Gehirn  wichtig und notwendig. In intensiven Trainingsphasen kann sich eine Supplementierung mit Glutamin daher positiv sowohl auf den Muskelstoffwechsel als auch auf unser Immunsystem auswirken.

Glutamin und Fettabbau:
Es gibt  leider nur wenige wissenschaftlichen Untersuchungen, die einen Zusammenhang zwischen Glutaminzufuhr und Fettabbau festgestellt haben. Eine genaue Wirkungsweise wird deshalb nur vermutet. Diese Fragestellung wird noch weiter erforscht.

Arginin
Arginin ist unter allen Aminosäuren diejenige mit dem  größten  positiven  Effekt auf unser Immunsystem. Selbst bei Personen, deren Immunsystem normal funktioniert, konnte nach nur dreitägiger Gabe von Arginin eine um 200 % erhöhte Zellteilungsrate wichtiger Immun-abwehrzellen (Lymphozyten) festgestellt werden. Arginin ermöglicht eine bessere Blutzirkulation und damit eine verbesserte Pumpleistung des Herzens. L-Arginin trägt zudem über seine Beteiligung an der Proteinsynthese auch zur besseren Wundheilung bei Verletzungen und zur Kollagensynthese bei. Besonders bei Männern ist auch die gefäßerweiternde Wirkung des L-Arginins von Nutzen (Schwellkörper).

Carnitin
Bei Carnitin denken sehr viele  Menschen  wahrscheinlich zunächst einmal an den Einfluss auf den Fettstoffwechsel. Weniger bekannt ist Carnitin für seine immun-stimulierende Wirkung, wobei diese Effekte in der medizinischen Literatur schon lange nachzulesen sind.

INSUMED BESTFORM: Der Nutzen für den Patienten!
INSUMED BESTFORM ist als ergänzende bilanzierte Diät unter ärztlicher Aufsicht zu verwenden.

Empfohlen wird die Einnahme von ein bis zwei Portionen pro Tag.

Aufgrund des speziellen Nährstoffbedarfs bei Eiweißmangel und Sarkopenie, weicht der Gehalt einiger Mineralstoffe und Vitamine von in der Diätverordnung vorgesehenen  Höchst- bzw. Mindestmengen aus ernährungsmedizinischen Gründen ab.

Als 6-Komponenten Protein hilft INSUMED BESTFORM  beim Ausgleich eines erhöhten Eiweißbedarfs bei hoher körperlicher Belastung.

Der Körper wird optimal mit allen lebenswichtigen essenziellen Aminosäuren für den Muskelaufbau und in der Regeneration versorgt.

INSUMED BESTFORM  enthält alle verzweigtkettigen Aminosäuren  (BCAA)  zum Schutz vor Muskelabbau und gleicht alters- und konditionsbedingten Eiweißmangel aus.

INSUMED Bestform ist direkt erhältlich bei www.ankato.de DER Gesundheitsshop

Lumbalstenose / Spinalstenose / Claudicatio spinalis

Diagnostik – konservativ / operative Therapie

Nach meiner Facharztausbildung in München und Augsburg war ich für 2 1/4 Jahre in New York an den beiden großen Universitätskliniken: Columbia University, (Presbyterian Medical Center) und Cornell University (Hospital for Special Surgery). Ich hatte damals, in den Jahren 1980 bis 1983 Gelegenheit, mit den Pionieren der neu entdeckten Erkrankung „Spinalstenose“ zusammen zuarbeiten. Dies war eine internationale Gruppe: Prof. Kirkaldy-Willis (Kanada), Prof. Nachemson (Skandinavien) und Prof. Hugo Keim (New York). Zur damaligen Zeit war die Behandlung der Spinalstenose eine primär operative: es wurden weite großzügige Dekompressionen mit sofort anschließender Wirbelsäulenversteifung durchgeführt. Ich konnte bis zum heutigen Tag die weitere Entwicklung der Behandlung der Spinalstenosen verfolgen und teilweise auch mit beeinflussen: die konservative Therapie im Sinne der orthopädischen Schmerztherapie mit Periduralinjektionen, Wurzelblockaden, Facettinfiltrationen usw. ermöglichen, dass heute nur ca. 5% der Spinalstenosen operativ behandelt werden müssen. Und diese Operationen sind wesentlich schonender, weniger traumatisch, mit schneller Rehabilitation des Patienten, und meistens ohne Versteifung möglich. Also ein deutlicher Qualitätssprung!

Was ist die Spinalstenose:

Anatomisch besteht eine Verengung des zentralen Wirbelsäulenkanals, oder des knöchernen Nervenkanals, der zu den Zwischenwirbellöchern führt bzw. das Zwischenwirbelloch selbst betrifft! Diese Verengung kann angeboren oder auch im Laufe des Lebens erworben sein. Dies ist meist im Rahmen einer degenerativen Veränderung der Wirbelsäule mit Sinterung des Bandscheibenraumes, arthrotischen Veränderungen an den Zwischenwirbelgelenken, einer Stauchung und Hypertrophie der zwischen den Wirbelkörper gelegenen Bänder zu sehen. Darüber hinaus gibt es degenerativ bedingte Gleitvorgänge der Bewegungssegmente an der Wirbelsäule, Narbenbildungen im Wirbelkanal, so z. B. nach Operationen oder sogar bei Bandscheibenvorfällen – auch hier meistens eine Mischform verschiedener Ursachen.

Ich konnte zusammen mit Prof. Keim in New York damals nachweisen, dass 30% aller Bandscheibenvorfälle mit einer „spinalen Enge“ vergesellschaftet sind. Warum: sie haben großteils eine gemeinsame Pathogenese/Ursache.

Symptomatik der Spinalstenose:

Die Schmerzen an Wirbelsäule und Bein sind eher diffus. Es tritt eine diffuse Müdigkeit, Schwäche, Gefühlsstörung im Bein auf, gelegentlich besteht sogar eine Fallneigung. Typisch: Schmerzerleichterung bei Vorwärtsbeugen (Bergauf gehen, auf dem Tisch abstützen). Schmerzverschlechterung bei Hohlkreuzhaltung (z.B. Bergab gehen, über Kopf arbeiten, High heels tragen). Das ist „pathogonomisch“, also typisch für die spinale Enge – muss aber trotzdem als Symptom nicht immer vorhanden sein.

Die Symptomatik unterscheidet sich dahingehend vom typischen, klassischen Bandscheibenvorfall, bei dem es sich eher um einen scharf umschriebenen Schmerz handelt, der ins Bein ausstrahlt, bestimmte Kennmuskeln und Kenndermatome befallen sind und ganz typische Reflexe ausfallen. Es handelt sich hier nicht um eine diffuse Schwäche und Müdigkeit, sondern, falls neurologische Ausfallerscheinungen vorhanden sind, um umschriebene Lähmungen bis hin zur Blasen- und Mastdarmlähmung.

Nota bene: Beim Bandscheibenvorfall ist normalerweise nur eine Nervenwurzel betroffen, während bei der Spinalstenose eine Nervenwurzel auf mehreren Etagen irritiert werden kann, oder eine einzige Etage auch mehrer Nervenwurzel gleichzeitig irritieren kann. (Ausnahmen bestätigen die Regel!)

Für die differentialdiagnostische Abklärung werden neurologische Untersuchungsmethoden eingesetzt: EMG, NLG, SSEP (Elektromyographie, Nervenleitgeschwindigkeit, Somato-sensorisch-evozierte-Potenziale).

Differentialdiagnostisch in Erwägung zu ziehen sind folgende Krankheiten: Polyneuropathie, Restless Legs Syndrom, Claudicatio intermittens (Schaufensterkrankheit), Multiple Sklerose, Morbus Parkinson, Raumfordernde Prozesse im Spinalkanal wie Tumore, Zysten, Bandscheibenvorfälle, Infekte.

Die Symptomatik einer lumbalen spinalen Enge kann aber auch durch eine Enge des Halswirbelsäulenkanals vorgetäuscht werden, was differentialdiagnostisch schwer zu erkennen ist.

Konservative Therapie:

Haltungsverbesserung und delordosierende Krankengymnastik, um den Patienten aus seiner Hohlkreuzhaltung herauszuführen: Kontrolle der Bauch-, Rücken- und Gesäßmuskulatur. Körpergewichtsreduktion. Keine hohen Absätze. Erlernen von Übungen zur Verbesserung der Haltung (kein Hohlkreuz!). Verbesserung der Stabilität der Wirbelsegmente und Kräftigung der Muskulatur (isometrische Spannungsübungen) sind notwendig.

Antientzündliche Medikamente, wie z. B. Ibuprofen, Diclofenac, Naproxen, Cortison, Arcoxia….

Neurotrope Vitamine (Vitamin B, Keltikan forte, Folsäure, Uridin-Monophosphat….)

Wirbelsäulennahe Injektionen in den Wirbelkanal, an die Zwischenwirbellöcher, sowie an die Facettgelenke und an die aus der Wirbelsäule austretenden Nervenwurzeln mit ebenfalls schmerzlindernden, antientzündlichen und abschwellenden Medikamenten.

Da es sich bei den Patienten mit Spinalstenose häufig um chronisch schmerzkranke Patienten handelt, ist häufig ein sogenanntes „multimodales Schmerztherapiekonzept“ notwendig, welches interdisziplinäre Maßnahmen inklusive psychosomatischer Behandlung, Antidepressiva, ggfs. sogar Opiodgabe mit einschließt. Viele dieser Patientin stellen wir in unserer „interdisziplinären Schmerzkonferenz“ vor, in der Kollegen verschiedenster Fachrichtungen anwesend sind, die sich schwerpunktmäßig mit der Behandlung von chronischen Schmerzen beschäftigen.

In seltenen Fällen (Notfallsituation mit ausgeprägter Lähmung, Nichtbesserung der Beschwerden trotz ausgeprägter konservativer Therapie) wird eine operative Therapie notwendig. Diese Operationen sind heute weit weniger traumatisierend, als in den 80iger Jahren, wie oben für USA beschrieben:

Zwischen den Bogengängen der Wirbelkörper wird von dorsal ein kleiner Zugang zum Wirbelkanal geschaffen, und von dort wird dann der zentrale Wirbelkanal und der nach außen führende Nervenkanal (Rezessus lateralis) durch eine vorsichtige wenig traumatisierende Technik mit kleinen Stanzen und Zängchen so erweitert, dass das zentrale Nervensystem mit seinen Nervenwurzeln wieder ausreichend Platz findet. Dadurch tritt normalerweise keine Destabilisierung der Wirbelsäule ein. Deshalb ist auch – wie das in früheren Jahren der Fall war – keine gleichzeitige Versteifungsoperation der Wirbelsäule mehr notwendig. Zur gleichzeitigen Straffung des Bandapparates, Entlastung der Zwischenwirbelgelenke, Reduzierung des Hohlkreuzes und zur Erweiterung des Rezessus lateralis, sowie des Zwischenwirbelloches (Foramen intervertebrale) kann gleichzeitig ein Spreitzer (X-Stop) zwischen die Dornfortsätze der Lendenwirbelsäule gesetzt werden.

(Ich lade Sie ein, gehen Sie auf unsere web-site und schauen Sie sich den dort für Sie installierten Videoclip zu Ihren besseren Verständnis an: www.dr-laisser.de /leistungsspektrum/orthopädische Erkrankungen/X-Stop/Animation oder www.dr-kaisser.de/Aktuelles/X-Stop (Animation)

X-Stop ist die Abkürzung für „Extension-Stop“: das heißt eine Verhinderung der Hyperlordose, des Hohlkreuzes. Möglicherweise ist dies sogar der Haupteffekt, weniger die Delordosierung und Öffnung der Wirbelsäule im Rezessus und Interforaminalbereich. Vielleicht steht im Vordergrund auch mehr  die Entlastung der Zwischenwirbelgelenke und der Bandscheibe, die zwischen den Wirbelkörpern liegt. Vielleicht tritt eine relative Straffung des Bandscheibenapparates auf (Ligamentotaxis), die möglicherweise einen Beitrag zur Stabilisierung des Bewegungssegmentes „ Wirbelkörper-Bandscheibe-Wirbelkörper“ leistet.

In einer Nachuntersuchungsstudie über 6 Jahre hinweg konnten wir feststellen, dass die Operationsergebnisse „Dekompression plus X-Stop Implantation“ tendenziell deutlich besser sind, als die alleinige Implantation eines X-Stop-Implantates. Wir bevorzugen – im Gegensatz zu anderen Spreitzern – die Implantation eines X-Stop-Implantates, da hierbei das interspinöse Band nur perforiert, aber nicht entfernt werden muss. Für den Fall einer späteren Entfernung des X-Stop-Implantates ist somit der Bandapparat zwischen den Dornfortsätzen anatomisch noch im Wesentlichen erhalten und intakt. Es gibt viele andere interspinöse Spreitzer, bei denen aber die Entfernung des Ligamentum interspinale irreversibel notwendig ist.

Wie bei jeder Operation kann es theoretisch natürlich auch Komplikationen geben. Diese sind ausgesprochen selten und waren – zumindest bei unseren Patienten – eher von leichter Natur. Sollte das Implantat verrutschen oder Beschwerden machen, kann es jederzeit durch eine relativ kleine Operation wieder entfernt werden. Einer eventuellen später doch notwendig werdenden Versteifungsoperation als endgültige Rückzugsmöglichkeit steht nichts im Wege.

Zu beachten ist bei diesen Operationen, dass der Patient mit Spinalstenose seine Veränderungen häufig auf vielen Etagen hat, die operative Versorgung aber meistens nur auf einer (bis max. drei!) Etagen stattfinden kann: d.h. es besteht die Möglichkeit von persistierenden Schmerzen aus den nicht behandelten Segmenten, deren degenerativer Prozess auch weiter fortschreiten kann. Möglicherweise werden in diesem Segment zu einem späteren Zeitpunkt weitere konservative oder auch operative Maßnahmen notwendig werden.

Dr. med. Peter J. Kaisser

EINFACH & EFFEKTIV TRAINIEREN MIT DEM REHAPE® SLING-TRAINER

Der Rehape® Sling-Trainer ist ein einfaches, aber äußerst effektives Trainingsgerät,  das lediglich aus einem Bergsteigerseil und zwei strapazierfähigen Handschlaufen besteht. Die Position dieser Schlaufen kann dank der bergsporter-probten Prusikknoten ganz unkompliziert verändert werden – und damit das Prinzip der instabilen Seile für jede Körperregion genutzt werden. „Ein Gerät, so einfach, wie das Prinzip dahinter“ war die Maxime bei der Entwicklung des Rehape® Sling-Trainers.

Ursprünglich kommt der Sling Trainer aus der Physiotherapie. Mittlerweile wird er aber nicht mehr nur in Rehabilitation und Therapie eingesetzt, sondern vermehrt auch in der Prävention und im Fitness-bereich. Viele erfahrene Physio-therapeuten nutzen den stabili-sierenden Effekt der Seile in der medizinischen Trainingstherapie    und geben ihren Patienten Trainingsprogramme mit an die Hand, die diese auch zuhause eigenständig
fortführen können. Regelmäßiges Slingtraining verbessert die Stabilität des gesamten Körpers, sodass nicht nur akute Beschwerden gelindert werden, sondern auch zukünftigen Problemen vorgebeugt werden kann.

Es werden nicht isolierte Muskeln, sondern funktionelle Muskelketten trainiert. Gibt man einen Teil des eigenen Körpergewichts an die Seile ab, werden diese in Schwingung versetzt und ein leichtes Zittern in den Muskeln stellt sich ein – ein erwünschter Effekt! Denn der Körper will die Instabilität automatisch ausgleichen,               er aktiviert dafür kleine gelenknahe Muskeln, die so genannten lokalen Stabilisatoren.
Schon mit geringem Trainingsaufwand lassen sich gute Ergebnisse erzielen:  Fünf Minuten Sling Training täglich reichen, um dem Körper zu mehr Stabilität und einer gesunden Haltung zu verhelfen. Trainiert wird nur mit dem eigenen Körpergewicht,         der Schwierigkeitsgrad und die Intensität der Übungen lassen sich sehr leicht und flexibel individuell regulieren. Ein Deckenhaken, ein Querbalken oder ein stabiler Ast reichen aus, um den Sling Trainer aufzuhängen und sich die Vorteile der instabilen Seile sofort zu Nutze zu machen.

Der Sling-Trainer ist direkt erhältlich unter www.ankato.de

Orthonorm f und Orthonorm m

Wenn Stress an der Gesundheit zerrt
„Dieser Dauerstress geht mir an die Nieren!“, „Von all der Anspannung kriege ich Kopfweh!“, „Der ewige Druck sitzt mir im Nacken!“ Dass sich so viele Redewendungen zum Thema Überlastung auf den Körper beziehen, ist alles andere als Zufall. Heute erlebt schon jeder dritte Deutsche zwischen 14 und 65 Jahren permanenten Leistungsdruck und der kann krank machen. Gezieltes Stressmanagement und die stressspezifische Mikronährstoffkombination Orthonorm können jedoch helfen, den Stress zu bewältigen.

Stress – ein Reizthema für den Organismus

Orthonorm m zur Behandlung von Männern mit chronischer Erschöpfung

Acht von zehn Deutschen fühlen sich gestresst. Quer durch alle Bevölkerungsschichten
und Altersklassen klagt sogar jeder Dritte, diese Anspannung sei bereits ein Dauerzustand. Das ergab eine Befragung von über 1000 Personen zwischen 14 und 65 Jahren durch das Forschungsinstitut Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse.

Die Stressfaktoren sind dabei vielschichtig, Betroffene benennen aber vor allem die
Belastung am Arbeitsplatz. Dabei ist Stress evolutionsgeschichtlich eigentlich eine Überlebensstrategie, die unseren Urahnen half, bei Gefahr den gesamten Organismus zu mobilisieren und Energiereserven zur Flucht oder zum Kampf bereit zu stellen. Doch heute geht es nicht mehr darum, gelegentlich einem Säbelzahntiger aus dem Weg zu gehen. Stattdessen ist Stress für moderne Menschen zum Dauerzustand geworden. Dafür sorgen Zeitmangel, Termindruck und ein stetig wachsendes Arbeitsvolumen. Viele erleben den Druck, ständig funktionieren zu müssen, gleich auf zwei Ebenen durch die Doppelbelastung von Beruf und Familie. Kommen dann noch persönliche Herausforderungen wie z.B. finanzielle Sorgen, familiäre Probleme oder Versagensängste hinzu, steht der Mensch schnell permanent unter Strom. Fehlt es jetzt an den nötigen Entspannungsphasen, droht Gefahr für die Gesundheit.

Die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz schätzt, dass 50
bis 60 Prozent aller Krankheitstage der Arbeitnehmer in der EU auf das Konto
stressbezogener Erkrankungen geht. Diese arbeitsmedizinischen Erkenntnisse sind so
schwerwiegend, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Stress sogar als eines der
größten Gesundheitsrisiken des 21. Jahrhunderts definiert.

Gelegentlicher Stress belebt, Dauerstress macht krank
Stress hat zwei Gesichter: Wie damals auf der Flucht vor dem Säbelzahntiger produziert
der Körper auch bei einer modernen Stressattacke Hormone wie Adrenalin und Kortisol.
Puls, Blutdruck, Atemfrequenz und Blutzuckerspiegel steigen. Wirken im Alltag nun aber
ständig neue Stressauslöser auf den Menschen ein, kommt der Organismus nicht mehr
zur Ruhe, die benötigten Erholungsphasen bleiben aus. Dann entwickelt sich der Druck
zum sogenannten Disstress und die ungebremste Stressreaktion beginnt, sich gegen den
eigenen Körper zu richten.

Mikronährstoffe unterstützen

Orthonorm f zur Behandlung von Frauen mit chronischer Erschöpfung, Burnout-Syndrom usw.

Die Konsequenzen einer solchen Dauerbelastung können von Verspannungen in der
Muskulatur, Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Magenproblemen über psychische
Leiden wie Burn-out, Depressionen und Ängste bis hin zu Herz-Kreislauf-Beschwerden
reichen. Fragt man Ärzte, bestätigen 80 Prozent eine Zunahme stressbezogener
Krankheiten in ihrer Praxis.

Bei stressbedingt erhöhtem Mikronährstoffbedarf benötigt der Organismus eine stressspezifische Vitaminkombination, um die körpereigenen Depots wieder aufzufüllen. Die ergänzende bilanzierte Diät Orthonorm dient der diätetischen Behandlung von Männern und Frauen bei chronischer Erschöpfung,Burn-out-Syndrom, stressspezifischen
Erkrankungen und metabolischer Störung. Orthonorm als diätetisches Lebensmittel
für besondere medizinische Zwecke ist speziell auf die ernährungsmedizinische Therapie
von Stressfolgen abgestimmt: B-Vitamine, Chrom und Zink unterstützen den Energie-stoffwechsel und das Nervensystem; Magnesium ist wichtig für die Funktion der Muskeln
und Nerven; Omega-3-Fettsäuren unterstützen einen gesunden Fettstoffwechsel und
somit auch Herz- und Gefäßfunktion. Die Vitamine E und C sowie Selen und Zink sind
Antioxidanzien und schützen gegen sogenannte freie Radikale, die bei Stressreaktionen
vermehrt freigesetzt werden und den Körper angreifen.

Geschlechtsspezifische Formel
Das Gefühl, ausgebrannt und verspannt zu sein, betrifft beide Geschlechter
gleichermaßen, aber Frauen reagieren häufig besonders sensibel und „kopflastig“: Sie
leiden oft an chronischer Erschöpfung, Schlaflosigkeit und Kopfschmerzen. Männer
verdrängen die Stresssymptome länger und gehen oft erst zum Arzt, wenn sich der
Dauerstress schon in Beschwerden wie Tinnitus/Hörsturz oder Magenproblemen
widerspiegelt.

Orthonorm gibt es im ankato-Shop in zwei unterschiedlichen Varianten:als Orthonorm f für Frauen und als Orthonorm m für Männer. Die Produkte sind jeweils in drei Darreichungsformen erhältlich – als Granulat, als Tabletten/Kapseln oder als Trinkfläschchen mit Kapsel/n. Die spezifische Kombination aus Mikronährstoffen und Vitaminen ist auf den stressbedingt erhöhten Bedarf des jeweiligen Geschlechts abgestimmt.

Orthomed – sich einfach gesund fühlen
Orthonorm ist ein Qualitätsprodukt der Firma Orthomed in Langenfeld, dem Wegbereiter der orthomolekularen Ernährungsmedizin in Deutschland. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt seit über 20 Jahren ausgewogen dosierte und für verschiedene Anwendungsgebiete zusammengesetzte Mikronährstoffkombinationen. Diese bestehen u.a. aus Vitaminen, Mineralstoffen bzw. Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen. Die Premiumprodukte sind für unterschiedliche Erkrankungen und Lebenssituationen vorgesehen und in Apotheken erhältlich. Ihre Entwicklung und Herstellung erfolgt nach dem internationalen Qualitätsstandard ISO 22.000.

Orthomolar

Orthomolar zur ergänzenden bilanzierten Ernährung bei nutritiv bedingten Immundefiziten.

Lachend gesund bleiben
Lachen befreit und stärkt das Immunsystem. Wenn je-doch nach dem ersten Kälteeinbruch überall Erkältungs- und Grippeviren lauern,
reicht Heiterkeit allein nicht mehr aus. Die immunspezifische Mikronährstoffkombination Orthomolar kann den Abwehrkräften helfen, Erkältungen ein Schnippchen zu schlagen.

„Jedes Mal, wenn ein Mensch lacht, fügt er seinem Leben ein paar Tage hinzu“, notierte
Curzio Malaparte. Der italienische Schriftsteller meinte den psychischen Wohlfühlfaktor
der Heiterkeit, aber tatsächlich stärkt ein Lachanfall auch das Immunsystem des Körpers
und aktiviert den Stoffwechsel. Stresshormone wie Adrenalin und Kortisol im Blut
nehmen ab und Glückshormone, sogenannte Endorphine, nehmen zu. Nach herzhaftem
Gelächter sind im Blutbild mehr Abwehrstoffe zu finden, z. B. die so genannten
Killerzellen, die sich auf Viren stürzen und so beispielsweise Erkältungen schneller
abklingen lassen. Auch werden vermehrt Immunglobuline gemessen, Eiweißkörper im
Mundraum, die aus dem Blut in den Speichel gelangen und dort Widerstand gegen Viren
und Bakterien leisten. Tatsächlich ist Lachen so gesund, dass es immer häufiger auch
therapeutisch eingesetzt wird.

Kälte allein schadet nicht
Wer also vor lauter Stress und Arbeit seine Lachmuskeln vernachlässigt hat, sollte sie
dringend trainieren. Neue Trendkurse wie Lachtherapie oder Lachyoga können da
nachhelfen. Doch hat einen die Erkältung bereits erwischt, hilft Lachen allein natürlich
nicht weiter. Wer meint, so eine Infektion ließe sich mit Antibiotika dann schnell wieder
loswerden, liegt leider falsch. Antibiotika helfen nur gegen Bakterien, hinter einer
Erkältung stecken meistens Viren. Auch die weit verbreitete Annahme, Erkältungen
würden alleine durch Kälte ausgelöst, konnte bisher nicht nachgewiesen werden. Das
Immunsystem reagiert auf eine Virusinfektion mit der Freisetzung von Botenstoffen,
welche die Körpertemperatur erhöhen, was wiederum eine geringere Durchblutung
weniger lebenswichtiger Bereiche, wie der Haut und Extremitäten, zur Folge hat. Das
Kälteempfinden ist daher ein Symptom, nicht aber die Ursache für die Erkrankung. Lang
anhaltendes Frieren kann allerdings die körpereigene Abwehr schwächen und die
Auslöser einer Erkältung, u. a. Rhinoviren, haben ein leichteres Spiel.

Erkältung oder Grippe
Eine Erkältung ist zwar lästig, aber in der Regel nach ein paar Tagen ausgestanden.
Manchmal kommt es aber auch zu einer zusätzlichen Infektion mit Bakterien,
sogenannten Sekundärinfektionen. Das kann dann den Einsatz von Antibiotika notwendig
machen. Die echte Virusgrippe hingegen, die so genannte Influenza, verläuft deutlich
schwerer als eine Erkältung und muss sehr ernst genommen werden, da sie mit hohem
Fieber einhergeht und sogar tödlich ausgehen kann. Bei Erkältung und Grippe werden
die entsprechenden Viren vor allem durch Tröpfcheninfektion übertragen, also über den
Kontakt der Schleimhaut mit in der Luft schwebenden Feuchtigkeitsbläschen, die bereits
infizierte Personen beim Niesen, Husten, Sprechen oder Atmen um sich herum verteilen.
Leider können die kleinen Viren über weite Strecken in der Luft schweben und
stundenlang infektiös bleiben. Berühren Infizierte Gegenstände, können sich die Viren
dort festsetzen und stundenlang überleben. Die nächste Person, die einen virenbesetzten
Türknauf, Aktenordner oder Kugelschreiber in die Hand nimmt und sich danach ins
Gesicht fasst, kann dank Schmierinfektion schnell zum nächsten Betroffenen werden.

Das Immunsystem – Hüter der Gesundheit
Wer in Beruf und Freizeit viel mit Menschen zu tun hat, kommt unweigerlich in Kontakt
mit Viren. Gegen verschiedene Formen der Virusgrippe (Influenza) sind inzwischen
Impfstoffe gefunden worden. Da es aber mehr als 200 verschiedene Virentypen gibt, die
eine Erkältung auslösen können(1), wird es kaum möglich sein, auch gegen die lästige
Tropfnase einen Dauerschutz zu entwickeln. Wer sich das ersparen will, kann daher nur
vorbeugen. Deshalb ist es wichtig, selbst aktiv zu werden. Gesunde Ernährung,
Bewegung und ausreichend Schlaf sowie warme Kleidung bei kaltem Wetter können
helfen, eindringende Krankheitskeime abzuwehren. Das Immunsystem als „Hüter“ der
Gesundheit ist im Dauereinsatz. Es ist ein komplexes, über den ganzen Körper verteiltes
System, zu dem Knochenmark, Milz und Mandeln sowie spezielle Blutzellen ebenso
gehören wie der Darm, dem mit etwa 400 Quadratmetern größten „Immunorgan“ des
Körpers. Dieses Immunsystem kämpft ständig gegen unliebsame Eindringlinge wie Viren
oder Bakterien und sorgt dafür, dass man fit bleibt.

„Immun-Nahrung“ für den Körper
Gerade in der kalten Jahreszeit, in der die körpereigene Abwehr besonders stark
beansprucht wird, gilt es, auf die gute Versorgung des Körpers mit allen für das
Immunsystem wichtigen Mikronährstoffen zu achten. Das sind Vitamine, z. B. C und D,
Spurenelemente wie Zink und Selen und sekundäre Pflanzenstoffe. Bei akuten
Infektionen oder chronischen Erkrankungen benötigt der Körper besonders viele
Mikronährstoffe als „Immun-Nahrung“. Diese sind in Orthomolar enthalten, das auf
dem Prinzip der orthomolekularen Ernährungsmedizin (von „orthos“, griechisch für
„richtig“ oder „gut“ und „molekular“, lateinisch für „Baustein von Substanzen“) basiert.

Orthomolar
gibt es rezeptfrei bei uns unter www.ankato.de
Darreichungsformen: als Granulat zum Auflösen, als Trinkfläschchen, in Kapsel- oder
Tablettenform, und neu seit Juli als Direktgranulat mit der spürbar wohltuenden Frische
natürlichen Menthols.

1 vgl. Dartmouth College, Hanover, New Hampshire, USA: Upper Respiratory Infections, URL: http://www.dartmouth.edu/~health/resources/uri.html[10. 08.2011].

Der kleine Schnupfen-Knigge
Wenn es draußen kühler wird, steht uns die Erkältungssaison ins Haus. Überall, wo viele
Menschen zusammen kommen, droht dann Ansteckungsgefahr. Diejenigen, die es schon
erwischt hat, können allerdings einiges tun, um andere vor einer Infektion zu schützen:
1. Am besten einfach mal zu Hause zu bleiben. Mit einer Erkältung sind Menschen ohne-hin nur halb so leistungsfähig. Vielleicht lässt sich ja auch die Arbeit ausnahmsweise mal mit nach Hause nehmen? So wird niemand angesteckt und der Job trotzdem erledigt.
2. Wer unbedingt unter Menschen gehen muss, sollte keinesfalls in seine Hände niesen
oder husten. Die Erreger bleiben an der Haut haften und werden mit jedem Handgriff weiterverteilt – so werden Aktenordner und Treppengeländer zu kleinen „Virenmutterschiffen“. Um seine Mitmenschen nicht unnötig mit Husten, Schnupfen und Heiserkeit zu konfrontieren, sollte man besser in Achselhöhle oder Armbeuge niesen oder husten.
3. Aus dem gleichen Grund gilt es auch, auf die üblichen Begrüßungsrituale wie Hand
schütteln oder Umarmungen zu verzichten. Einfach höflich auf die Erkältung hinweisen
und (ab-)winken – die anderen werden es zu schätzen wissen!
4. Generell mehr Distanz als sonst zu den Mitmenschen halten, im Büro beispielsweise
zum ausgedehnten Naseputzen den Raum verlassen.
5. Ganz wichtig: Hände säubern. Waschen ist gut, sanft desinfizieren noch besser.
6. Papiertaschentücher sind Einwegprodukte und gehören nicht zur Wiederverwendung
in die Hosentasche oder auf den Schreibtisch, sondern sofort und gründlich entsorgt. Am
besten in einen nach oben geschlossenen Papierkorb.

Orthomolar
ist ein Qualitätsprodukt der Firma Orthomed in Langenfeld, dem Wegbereiter der orthomolekularen Ernährungsmedizin in Deutschland. Das Unternehmen
entwickelt und vertreibt seit über 20 Jahren ausgewogen dosierte und für verschiedene
Anwendungsgebiete zusammengesetzte Mikronährstoffkombinationen. Diese bestehen
u.a. aus Vitaminen, Mineralstoffen bzw. Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen. Die Premiumprodukte sind für unterschiedliche Erkrankungen und Lebenssituationen vorgesehen und in Apotheken erhältlich. Ihre Entwicklung und Herstellung erfolgt nach dem internationalen Qualitätsstandard ISO 22.000.

Orthoarthro plus:

Gelenkbeschwerden: Knorpelnährstoffe können helfen

Arthrose ist eine Verschleißerscheinung des Gelenkknorpels und weltweit die häufigste Gelenkerkrankung. Meist tritt sie in Knie- und Hüftgelenken auf, aber auch Schulter, Ellbogen oder Finger können betroffen sein. Als Ursachen kommen starke oder einseitige Beanspruchung, Verletzungen und/oder zunehmendes Alter in Frage. Doch man kann etwas tun: Mit gesunder Ernährung, gelenkaktiven Mikronährstoffen und Bewegung unterstützt man das gesamte Gelenk.

Orthoarthro plus

Orthoarthro plus: Unterstützung auf dem Weg zu schmerzfreien Gelenken

Damit unsere Gelenke möglichst lange fit und schmerzfrei bleiben, müssen sie optimal mit Mikronährstoffen versorgt werden. Mikronährstoffe? Das sind Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe sowie mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Auch sogenannte Knorpelbausteine sind für die Gelenke wichtige Nährstoffe. Diese sollte man am besten täglich über die Mahlzeiten aufnehmen. Regelmäßige Bewegung sorgt dann dafür, dass diese Nährstoffe im Gelenk ankommen und in den Knorpel „eingewalkt“ werden. Die Knorpelbausteine bilden ein Gerüst, das Wasser bindet und wie ein Stoßdämpfer funktioniert. So können die Gelenke Belastungen standhalten, Stöße abfangen und wieder Freude an Bewegung erleben lassen. Da bei einer bestehenden Arthrose der Bedarf an Vitaminen & Co. erhöht ist, kann eine gezielte Ergänzung mit gelenkaktiven Mikronähr¬stoffen sinnvoll sein.

Auf die richtige Kombination kommt es an
In Orthoarthro plus® sind Knorpelbausteine und gelenkaktive Mikronährstoffe, die gezielt bei Arthrosebeschwerden helfen können, in einem Produkt vereint. Die Knorpelbausteine Glucosamin- und Chondroitinsulfat unterstützen den Knochenstoffwechsel, Kollagenhydrolysat ist ein wichtiger Bestandteil des Knorpels. Hyaluronsäure fördert die Elastizität und eine reibungslose Bewegung – wichtige Eigenschaften, gerade bei Arthrose. Daneben enthält Orthoarthro plus® Omega-3-Fettsäuren, die entzündungshemmend wirken. Die Vitamine A, C und E sowie die Spurenelemente Selen, Zink und Kupfer sind sogenannte Antioxidanzien. Das heißt, sie fangen schädliche freie Radikale ab.
Orthoarthro plus® ist in praktischen Tagesportionen als Granulat / Kapseln erhältlich. Höchste Sicherheitsnormen garantieren Qualität von der Entwicklung bis zum fertigen Produkt.

Erleben Sie Bewegung wieder aktiv
Mit gut versorgten Gelenken macht Bewegung wieder Spaß.
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Titel: Moderne wenig – invasive Orthopädie und Unfallchirurgie – Besser? – Bezahlbar?

Kurzer Hinweis des Referenten auf seine Vita: Facharztausbildung in München, weitere Ausbildung an Columbia University und Cornell University in New York, anschließend siebenjährige operative Tätigkeit als Oberarzt am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder. Seit 1991 orthopädische Praxis/ Belegarzt/ stationäre und ambulante Operationen in der Sanaklinik, am Schwabinger Krankenhaus, an dem ambulanten Operationszentrum Tagesklinik Nord.

Neben der Darstellung modernster mini-invasiver Operationsverfahren soll gleichzeitig ein gesellschaftskritischer Aspekt den Hintergrund beleuchten, welche Anforderungen heute an das Gesundheitssystem gestellt werden und die Frage erörtert werden, in wie weit diese Anforderungen auch finanzierbar sind.

Die gesellschaftliche Realität zeigt eine zunehmend längere Lebenserwartung, sowie die so genannte Alterspyramide. Eine erhöhte Aktivität ist bei den Jugendlichen und bei den Älteren zu verzeichnen: Alter bedeutet Polymorbidität – Aktivität bedeutet mehr (Sport) Verletzungen. Der fehlende Familienverbund lastet viele soziale Aufgaben der Gemeinschaft auf, die früher im Rahmen der Großfamilien übernommen wurden. München besteht aus über 40% Einzelhaushalten!

Was bietet die moderne Orthopädie und Unfallchirurgie: Schonende Operationsverfahren und schonende Anästhesieverfahren (wir erleben nur noch in extrem seltenen Fällen, dass ein Patient nicht operations- oder narkosefähig ist). Gewebeschonende Verfahren bedeuten eine kurze postoperative Immobilisation und eine rasche postoperative Rehabilitation.
Beispiel: früher war ein Patient nach Hüftprothesenoperation vier bis fünf Tage bettlägerig, für drei bis vier Wochen stationär in der Akutklinik, dann für weitere vier bis sechs Wochen in der Rehabilitationsklinik.
Heute steht der Patient noch am selben, spätestens am ersten postoperativen Tag auf, stationärer Aufenthalt zwischen acht und zehn Tagen in der Akutklinik und anschließend drei Wochen in der Rehaklinik. Die postoperative Behandlungsdauer hat sich also um etwa fünfzig Prozent zeitlich reduziert.

Was heißt „Less- invasive? Mini- invasiv? Less- traumatic?“
Hier gibt es keine exakte Definition. Insbesondere lassen sich diese Begriffe nicht über die Größe des Hautschnittes bei einer Operation definieren. Entscheidend ist die minimale Traumatisierung der Weichteile in der Tiefe. Inhaltlich soll mit diesen Begriffen ausgesagt werden: Wir wollen gewebeschonend operieren. Der Zugang soll so klein wie möglich, aber auch so groß wie nötig sein. Der Zugang erfolgt nicht transmuskulär, sondern intermuskulär – wir gehen also nicht durch die Muskulatur, sondern zwischen den einzelnen Muskelgruppen in die Tiefe. Und wo immer möglich bevorzugen wir das endoskopische Operieren. („Schlüssellochchirurgie“)

Es wird an zahlreichen Fallbeispielen wie Schulterfraktur, Handgelenksfraktur, Sprunggelenksfraktur und Vorfuss-Operationen… dargelegt, wie die heutigen Operationsmethoden und die dabei verwendeten Implantate zu einer Verbesserung der postoperativen Situation geführt haben, indem in den allermeisten Fällen keine Gipsruhigstellung mehr notwendig ist und die Patienten sofort mobilisiert werden können und meistens postoperativ volle Belastung, zumindest aber Teilbelastung möglich, ja sogar erwünscht ist. Dadurch lassen sich Komplikationen vermeiden oder zumindest verringern: Thrombosen, Embolien, Lungenentzündungen, Schrumpfen der Muskulatur und des Knochens, sowie Schwächung von Herz, Kreislauf und Atmung, was im besonderen Ausmaß Bedeutung für die älteren Patienten hat.

Am Beispiel der medialen Schenkelhalsfraktur – häufig bei osteoporotischen, älteren Patienten anzutreffen – war in früheren Zeiten ein längerer Bettaufenthalt zur Immobilisation notwendig, mit der Folge, dass viele ältere Patienten an dieser Erkrankung verstorben sind: Thrombose, Embolie, Lungenentzündung. Heute wird nach Möglichkeit innerhalb der ersten vierundzwanzig Stunden operiert: Ein spezieller Gleitnagel kann über Röntgen- Bildwandlerkontrolle und einen Hautschnitt von circa 5cm Länge eingebracht werden. Die andere Möglichkeit besteht in einer sofortigen Versorgung durch ein künstliches Hüftgelenk: In beiden Fällen kann der Patient sofort wieder aufstehen und mobilisiert werden. Seine körperliche Konstitution nimmt deshalb postoperativ nur geringgradig ab, sodass auf einem sehr hohen Niveau mit der Rehabilitation sofort wieder begonnen werden kann.
Die moderne Hüftgelenksendoprothetik erlaubt heute auch bei älteren Patienten eine zementfrei Implantation des künstlichen Gelenkes: Zement muss nicht mehr eingebracht werden, deshalb wird die Operationszeit deutlich verkürzt, Allergien und Kreislaufreaktionen werden dem Patienten erspart und bei einer späteren Wechseloperation ist das Knochen- Implantatlager wesentlich besser und hochwertiger, sodass auch hier das Komplikationsrisiko deutlich gemindert ist.

Ähnlich sieht die Situation bei Fehlstellungen und arthrotischen Veränderungen am Kniegelenk aus: Wo früher Umstellungsoperationen mit langer postoperativer Immobilisation notwendig waren, werden heute entweder winkelstabile Implantate eingebracht oder bei älteren Menschen wird sofort ein endoprothetischer Ersatz zur Korrektur der Achse, zur Wiederherstellung der vollen Beweglichkeit und zur Beseitigung der Instabilität des arthrotischen Gelenkes durchgeführt. Auch hier kann der Patient bereits am ersten postoperativen Tag das Bett verlassen und eine axiale Belastung ist sofort erlaubt.
Die modernen Kniegelenke / Schlittengelenke sind mit einem Rotationsinlay versehen, sodass der Patient wie bei seinem natürlichen Gelenk auch hier nicht nur Strecken und Beugen kann, sondern auch eine gewisse Rotationsfähigkeit besitzt.

Auch wird am Beispiel der Arthroskopien an Schulter- und Kniegelenk dargelegt, wie durch „Schlüssellocheingriffe“ über ein circa bleistiftdünnes Endoskop Meniskusrisse, Knorpelschäden, Knochenvorsprünge, entzündete Schleimbeutel entfernt werden können, ohne dass das Gelenke über eine längere Strecke eröffnet werden muss. Es findet eine kritische Bewertung der Kniegelenksarthroskopie bei Arthrosen statt. Die Folgen der arthroskopischen Kreuzbandoperation werden dargestellt und schematisch skizziert. Vor zwanzig Jahren wurden die Kreuzbänder noch mit einem offenen Hautschnitt von circa 15 cm Länge und einer anschließenden sechswöchigen Gipsimmobilisation behandelt. Heute werden nur noch kleine Schienen mit Gelenken angelegt, die bereits unmittelbar nach der Operation eine nicht unerhebliche Beweglichkeit erlauben. Die neueste Entwicklung der Kreuzbandchirurgie erlaubt sogar eine Nachbehandlung ohne Schiene: Langzeiterfahrungen liegen hier jedoch noch nicht vor. Deshalb: Cave!

Eine besonders interessante Entwicklung zeigt die Behandlung Osteoporose- und Metastasen bedingter Brüche der Wirbelkörper. Auch hier waren früher lange Immobilisationsphasen im Bett, ggf. Gips oder schweres Korsett erforderlich – häufig mit tödlichem Ausgang, wegen Komplikationen, wie wir sie bei den Schenkelhalsfrakturen gesehen haben: Thrombose, Embolie, Lungenentzündung… Es gab dann eine Phase der Stabilisierung dieser Brüche mittels Schrauben und Stangen, die durch große, ebenfalls risikoreiche Operationen eingebracht wurden. Heute bedient man sich der Ballonkyphoplastie: Ebenfalls ein perkutanes, mini-invasives Verfahren, bei dem unter Bildwandlerkontrolle zwei dünne Sonden (circa 5mm Durchmesser) in den Wirbelkörper eingebracht werden. Ein extrem hochwertiger Ballon richtet den zusammengesinterten und komprimierten Wirbelkörper wieder auf (Reposition). In die durch den Ballon geschaffene Knochenhöhle wird Zement eingedrückt, der innerhalb von fünfzehn Minuten aushärtet. Die Sonden werden entfernt. Die beiden Hauteinstiche – jeweils circa 1 cm groß – werden mit einer kleinen Einzelknopfnaht verschlossen. Steriler Pflasterverband. Nach der Narkose kann der Patient sofort wieder aufstehen – und mit größter Wahrscheinlichkeit sind die gesamten frakturbedingten Schmerzen sofort beseitigt. Eine Methode, die auch bei moribunden Patienten mit extrem schmerzhaften Wirbelkörpermetastasen angewandt werden kann – und somit eine drastische Verbesserung der Pflegesituation dieser Patienten darstellt.

Ein seit einigen Jahren zunehmend an Bedeutung gewinnendes Krankheitsbild stellt die Einengung des Spinalkanals an der Wirbelsäule dar. Der Referent hatte bereits in den achtziger Jahren an Cornell und Columbia University in New York Gelegenheit über diese Krankheitsbilder wissenschaftlich zu arbeiten und viel praktische Erfahrung zu sammeln. Es hat relativ lange Zeit gebraucht, bis diese Krankheitsbilder auch in Europa und in Deutschland ausreichend Beachtung fanden.
Bei der Einengung des Wirbelkanals (Spinalstenose) kommt es – in den meisten Fällen im Rahmen einer Bandscheiben- und Wirbelsäulendegeneration – zu einer zunehmenden Sinterung der Wirbelsäulensegmente mit Überlastung der Zwischenwirbelgelenke und einer Verschmälerung der Austrittslöcher für die Nerven, die an der Halswirbelsäule in die Arme, an der Lendenwirbelsäule in die Beine gehen. Die überlasteten Zwischenwirbelgelenke verändern sich arthrotisch, was nicht unerhebliche Schmerzen veranlasst. Zusätzlich werden die aus der Wirbelsäule austretenden Nerven durch die zunehmende Verengung irritiert und gereizt, so dass es zu Gefühlsstörungen, Müdigkeit, motorischer Schwäche… in den Beinen (oder ggf. auch den Armen) kommt.
In früheren Jahren wurden hier große Operationen mit Entfernung des Knochens im Bereich des Wirbelkanals durchgeführt – häufig mit dem Ergebnis einer weiteren Destabilisierung des Wirbelsäulensegmentes, so dass dann gleichzeitig oder später eine wiederum aufwändige Versteifungsoperation mit relativ bescheidener Prognose und nicht wenigen Komplikationen durchgeführt werden musste.
Das heutige Vorgehen: Klein- invasive, knöcherne Dekompression zur Freilegung der Nervenwurzeln, ohne Gefährdung der Stabilität der Wirbelsäule und zusätzlich die Einbringung eines kleinen Spreizers, der die Wirbelkörper etwas auseinander drückt, die schmerzhaften Intervertebralgelenke entlastet, und zusätzlich Raum für die bedrängten Nervenwurzeln schafft. (Videoclip auf: www.dr-kaisser.de)

Eigene Nachuntersuchungsergebnisse über die letzten sechs Jahre (circa 100 Patienten wurden an 130 Wirbelsäulensegmenten operiert – 84 davon nachuntersucht) zeigen signifikante Verbesserung der Schmerzen, der Beeinträchtigung der Lebensqualität, der Kraft und Motorik, sowie Sensibilität in den Beinen. Die allermeisten Patienten sind mit der Operation sehr zufrieden. Die Komplikationsrate ist extrem niedrig, so dass dieser Eingriff durchaus auch älteren Patienten zuzumuten ist. Auch hier gilt die Devise: Nach der Operation kann der Patient am ersten postoperativen Tag aufstehen, er benötigt weder ein Mieder, noch ein Gipskorsett. Volle Belastung mit schonender Bewegung ist erlaubt.

Fazit: Auf Grund des schonenden operativen Vorgehens und der optimalen Implantate gibt es bei den modernen, wenig traumatisierenden Operationen auch im hohen Alter wenig Komplikationen. Sie verbessern auch für die alten Patienten die Lebensqualität, erreichen ggf. eine Pflegeerleichterung, erhöhen die Mobilität und die Eigenständigkeit – was gleichzusetzen ist mit der Verbesserung der Menschenwürde im höheren Lebensalter!

Da diese Eingriffe sehr schonend und sehr komplikationsarm sind, ergibt sich logischerweise eine Erweiterung der Indikationsstellung und gleichzeitig eine Erweiterung des Altersspektrums (nach oben und unten) für derartige Operationen.

Schonende Operationsverfahren führen zu kürzerer Krankheitsdauer, zu kürzerem Krankenhaus- Kuraufenthalt und können häufig ambulant anstatt stationär durchgeführt werden – alles Faktoren, die einen Kosten sparenden Effekt haben.

Aber es ist ein höherer technologischer Aufwand notwendig, höhere Material- und Implantatkosten sind erforderlich, teilweise erhöhte Personalkosten. Und die zunehmende Machbarkeit und erweiterte Indikationsstellung erhöhen logischerweise die Operationsfrequenzen! Und auch das muss gesehen werden: Die durch solche Operationen verlängerte Lebenserwartung erhöht natürlich die Zahl von polymorbiden Patienten (Kostenfaktor!) und ebenfalls die Anzahl der Operationen, die innerhalb eines individuellen Lebens durchgeführt werden müssen. Auch dies sind Kosten, die von dem Gesundheitssystem getragen werden müssen.

Und zum Abschluss noch eine enttäuschende Meldung: Prävention bedeutet nicht immer Kostenersparnis! Prävention soll Erkrankungen verhindern und soll Lebensqualität verbessern!

Aber: Prävention kostet Geld per se, Prävention entdeckt Krankheiten, die sonst unbehandelt geblieben wären. Prävention verlängert das Leben (im Idealfall!):
Prävention kann also sowohl Kosten ersparen – häufig aber auch Kosten generieren.

Wir wollen Prävention! Wir wollen moderne, gewebeschonende und Lebensqualität verbessernde, lebensverlängernde Operationen!

Aber: Weder durch Prävention noch durch mini- invasive Operationen ist die Kostenspirale im Gesundheitssystem in den Griff zu bekommen!

Dr. med. Peter J. Kaisser
FA für Orthopädie